Während unser Bergrefugium atemberaubende Ausblicke auf die üppigen Regenwälder Costa Ricas bietet, gibt es eine andere Art von Vogelwunder auf dem Meer. Heute richten wir unseren Blick auf den Kurzschwanz-Sturmtaucher, ein wanderndes Wunder, das die pazifischen Gewässer rund um Costa Rica zu bestimmten Zeiten des Jahres besucht.
Möchten Sie tiefer eintauchen? Starten Sie hier: Wanderwege Costa Rica.
Ein Meister der Reise:
Der Kurzschwanz-Sturmtaucher hält den Titel der häufigsten Seevogelart in australischen Gewässern. Doch sein wahrer Ruhm liegt in seiner unglaublichen Wanderreise. Stellen Sie sich vor: Zweimal im Jahr unternehmen diese unermüdlichen Vögel eine Rundreise von etwa 15.000 Kilometern!
Brüten in Down Under:
Ihre Brutgebiete liegen hauptsächlich auf Inseln vor Südaustralien, wo sie die kühlen Gewässer und reichhaltigen Nahrungsquellen während des Sommers der südlichen Hemisphäre nutzen. Hier ziehen sie ihre Küken in in weiche Erde gegrabenen Höhlen auf.
Aufbruch nach Norden:
Im Sommer der nördlichen Hemisphäre vollzieht der Kurzschwanz-Sturmtaucher einen kompletten Wandel. Sie verwandeln sich in Langstreckenabenteurer, verlassen ihre Brutgebiete und nehmen Kurs auf den Nordpazifik.
Ein Blickfang in Costa Rica:
Diese bemerkenswerten Vögel sind während dieser nordwärts gerichteten Wanderung vor der Küste Costa Ricas zu sehen, typischerweise von Oktober bis Januar und erneut im Mai. Halten Sie Ausschau nach dunklen, schmalflügeligen Silhouetten, die mühelos über die Wellen gleiten, ihre geknickten Flügel schlagen in einem schnellen, schnappigen Rhythmus.
Meister des offenen Ozeans:
Kurzschwanz-Sturmtaucher sind perfekt an ihren ozeanischen Lebensstil angepasst. Ihre stromlinienförmigen Körper und langen Flügel ermöglichen einen effizienten Flug, während ihre starken Beine sie unter Wasser auf der Jagd nach Beute antreiben. Scharfe Augen helfen ihnen, kleine Fische, Tintenfische und Krustentiere nahe der Oberfläche zu entdecken, während eine spezielle Drüse ein salziges Öl absondert, das als Abwehrmechanismus gegen Raubtiere dient.
Achten Sie auf subtile Unterschiede:
Den Kurzschwanz-Sturmtaucher von seinem nahen Verwandten, dem Dunklen Sturmtaucher, zu unterscheiden, kann knifflig sein. Beide haben ein dunkelbraunes Gefieder. Der Kurzschwanz-Sturmtaucher ist jedoch tendenziell etwas heller und hat auffällig geknicktere Flügel. Außerdem sind ihre Schnäbel kürzer und ihre Köpfe wirken runder.
Ein globaler Bürger:
Die bemerkenswerte Reise des Kurzschwanz-Sturmtauchers verbindet Kontinente und Ökosysteme. Während ihre Brutgebiete weit im Süden liegen, fügt ihre Präsenz in den Gewässern Costa Ricas zu bestimmten Jahreszeiten der reichen Biodiversität des Landes eine weitere Ebene des Staunens hinzu.
Hören Sie den Ruf der Wildnis:
Wenn Sie das nächste Mal unser Bergrefugium besuchen, machen Sie einen Abstecher zur Pazifikküste. Mit etwas Glück können Sie das beeindruckende Schauspiel des Kurzschwanz-Sturmtauchers erleben, ein Zeugnis für die unerschütterliche Kraft der Natur und den grenzenlosen Entdeckergeist im Tierreich.
Für weitere Informationen sehen Sie sich bitte unseren umfassenden Leitfaden über die Vögel Costa Ricas an.






